Neue Reha Gruppe „NEUROLOGIE“

(es) Sie leiden unter Problemen des zentralen Nervensystems, Gleichgewichtsprobleme, Demenz, unter den Folgen eines Schlaganfalls, Parkinson und Multiple Sklerose? Dann sind Sie für Rehabilitationsmaßnahmen bei uns genau richtig!

Wir bieten Ihnen Stuhlgymnastik in kleinen Gruppen, mit Gang- und Gleichgewichtsschulung, Sturzprophylaxe, Koordinationsübungen, Gedächtnistraining, Kräftigung und Dehnung der Muskulatur und Entspannungsübungen an.

Zur Teilnahme am Reha Sport wird eine Verordnung vom Arzt über das Formular 56 Rehabilitationssport benötigt. Eine Verordnung umfasst 50 Stunden in 18 Monaten oder 120 Stunden in 36 Monaten.

Die Stunden finden montags von 9:00 – 10:00 Uhr und ab 21. Oktober 2020 mittwochs von 11:30 – 12:30 Uhr in SKG Sporthalle (In der Trift 5-7) statt. Bei weiteren Fragen können Sie Frau Baus, Tel. 0174-3965354, gerne anrufen.

SKG Walldorf trauert um ihr langjähriges Vereinsmitglied Ehrenbürgermeister Bernhard Brehl

(hjv) Am 6. Juli 2020 verstarb im Alter von 78 Jahren nach schwerer Krankheit Ehrenbürgermeister Bernhard Brehl. Über drei Jahrzehnte prägte er als Bürgermeister und Sozialdemokrat die Geschicke zunächst von Mörfelden und nach der Fusion von Mörfelden-Walldorf. Der Bernhard, wie er überall nur genannt wurde, übte dieses Amt rund um die Uhr mit Leib und Seele aus. Es war ihm Berufung! Er war überall und von allen ansprechbar. Seine Stadtgemeinschaft, wie er es oft formulierte, lag ihm am Herzen. Dafür setzte er sich mit ganzer Kraft in vielen politischen Gremien ein. Dabei scheute er auch nicht die Auseinandersetzung mit der Hessischen Landesregierung als es zum Beispiel um die Startbahn 18 West ging.

Die Vereine waren Bernhard Brehl wichtig wegen ihrer anerkannten Leistungen im Sozialbereich und bei der Integration der in die  Stadt zugezogenen Menschen. Während seiner Amtszeit setzte er sich immer wieder dafür ein, dass die großzügige Vereinsförderung auch in Zeiten knapper Kassen erhalten blieb. Bernhard Brehl war aber auch Teil des Vereinslebens. Von 1977 bis zu seinem Tode war er Mitglied unseres Traditionsvereins in der Fußballabteilung. Dort war er einige Jahre bei der Alt-Herren-Mannschaft aktiver Spieler. Bernhard galt als „eisenharter Vorstopper“, wie sich der ehemalige Abteilungsleiter Werder Passet erinnert. Gerne nahm er auch an den Ausflügen der Alten Herren teil, in deren Gemeinschaft er sich wohl fühlte. Wann immer es seine Dienstgeschäfte erlaubten, war Bernhard Brehl für einen Einsatz bei Benefitsspielen bereit.

Bernhard Brehl nahm persönlich Anteil an der Entwicklung der SKG mit all ihren Höhen und Tiefen. Regelmäßig besuchte die Jahreshauptversammlungen und war stets bereit, die Versammlungsleitung zu übernehmen. Wir danken Bernhard Brehl für seine langjährige Vereinstreue.

Wir, der Vorstand und die gesamte Mitgliedschaft der SKG Walldorf, werden ihn als Wegbegleiter vermissen und ihn stets in guter Erinnerung behalten. Unsere Anteilnahme und Mitgefühl gilt seiner Ehefrau Ursel und der Familie Brehl.

Erfolgreicher Schnuppertag auf der Minigolfanlage

(vl) Dieter Lochmüller Trainer Rolf Strelow, Ilia iIsevic und Sebastian Kluge

(rs) Am 28. Mai folgten wieder Einige dem Aufruf der Minigolfabteilung zum Schnupperkurs auf den achtzehn Bahnen in Walldorf.

Bei herrlichem Wetter ging es zunächst um grundliegende Dinge, wie Körper- und Schlägerhaltung, Regeln, Wahl des richtigen Balles usw.

Die Teilnehmer waren sehr fleissig und talentiert. Am Ende gab es noch ein kleines Stechen nach dem Motto, ohne Fleiß keinen Preis.

Diesen konnte sich Sebastian Kluge sichern.

Ein Macher wurde 80

Hans-Jürgen “Haschi” Vorndran

(wk/vt) Ein bekannter Bürger unserer Doppelstadt und seit über 50 Jahren Mitglied der SKG Walldorf feierte am 18. März einen runden Geburtstag: Hans-Jürgen Vorndran, liebevoll Haschi genannt, wurde 80 Jahre alt.

In Berlin als Sohn eines Diplomaten geboren wuchs Haschi in mehreren Ländern unserer Erde auf. Erstmalig zwischen 1946 und 1952 hinterließ er als Schüler der Volksschule erste Spuren in Mörfelden-Wall­dorf.

Frankfurt, Bonn, Köln und Wiesbaden waren seine Station im Jurastudium. Als Referendar nach Walldorf zurückgekehrt wurde er 1968, nach einem Jahr Mit­glied­schaft in der SPD, Stadtverordneter in Walldorf. Dies war der Beginn einer langen Karriere in der Kommunalpolitik.

Eines seiner zentralen, politischen An­lie­gen war die Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus und die Erinnerung an die furchtbaren Verbrechen der NS-Diktatur. Bis heute als Mitglied im Förderverein Jüdische Geschichte und Kultur im Kreis Groß-Gerau hatte er zahlreiche Exkursionen, Veranstaltungen und Rund­gänge organisiert.

Die Verlegung von Stolpersteinen für jüdische Mitbürger, die von den Nazis verfolgt, vertrieben und in vielen Fällen ermordet wurden, zählte dabei zu seinen wichtigsten Projekten. Seit 2005 sind daraus 54 Steine an 16 Standorten in Mörfelden-Walldorf entstanden.

Seine Vereinskarriere startete zeitgleich zur seiner politischen. Als 1968 die Tennisabteilung „TC Grün-Weiss Walldorf“ aus dem Taufbecken gehoben wurde, war Haschi als Grün­dungs­mit­glied vorne dabei und hat mitgeholfen, die Abteilung auf­zu­bauen. Diese Erfahrungen kamen ihm zwischen 2016 und 2019 bei der Un­ter­stüt­zung der Mitglieder und des Vorstand der Tennisabteilung zu Gute, als es anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Tennisabteilung um die Sanierung der Tennisplätze und der Umkleidekabinen ging.

1995 war es die Boule-Abteilung, die er zusammen mit Walter Schmelz gründete und die er über all die Jahre als Abteilungsleiter und Kassierer prägte. Dabei zählt die Pflege der Städtepartnerschaft mit Wageningen zu seinen bekanntesten Aktivitäten.
 Im Hauptverein der SKG Walldorf ist Haschi heute als stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der, Schrift­führer und Berater in Rechts­an­ge­le­gen­hei­ten Mitglied des BGB Vorstands.

Lieber Haschi, die Mitglieder der SKG Familie wünschen dir auch weiterhin viel Gesundheit und ein langes Leben mit deiner Familie.

SKG Walldorf trauert um Wolfgang Fuchs

(hjv) Am 12. April 2020 verstarb für uns völlig überraschend und viel zu früh unser Sportsfreund Wolfgang Fuchs im Alter von 73 Jahren. Er hinterlässt seine Ehefrau Rosita und zwei erwachsene Kinder mit Familien. Ihnen gilt unser ganz besonderes Mitgefühl.

Wolfgang Fuchs wurde im Jahre 1976 Mitglied der Tell-Schützen in der SKG Walldorf 1888 e.V. Er war ein sehr erfolgreicher Sportschütze. Um nur einige seiner vielen Erfolge zu nennen: Bereits 1982 wurde er Kreisschützenkönig, 1999 Gau-Pokalsieger, 2002 Kreismeister im Einzel und mit der Mannschaft und 2010 erreichte er bei der Kreismeisterschaft Senioren den 2. Platz – jeweils mit dem Luftgewehr. Daneben war er mehrmals Schützenkönig und Pokalsieger in seinem Verein.

Wolfgang Fuchs übernahm aber auch Verantwortung in seinem Verein. Als Nachfolger von Lorenz Landau wurde er 2010 zum Leiter der Schützenabteilung gewählt. Dieses Amt hatte er bis zu seinem Tode inne. Als Abteilungsleiter war er Mitglied des Erweiterten Vorstandes der SKG und hat so an vielen Entscheidungen zum Wohle des Vereins und seiner Mitglieder mitgewirkt. Besonders engagiert, aber auch kooperativ war Wolfgang Fuchs bei der Gründung unserer Boxabteilung im Jahre 2010. Dies war nur möglich indem die Schützen den großen Raum, in dem ihre Schießanlage untergebracht war, verzichteten und den Boxern zur Verfügung stellten und als Ersatz den alten Schießstand sehr arbeitsaufwändig wieder in Betrieb nahmen. Diese vereinsorientierte Entscheidung war sicher nicht leicht zu vermitteln.

Daneben betreute Wolfgang Fuchs seit vielen Jahren als nebenamtlicher Haustechniker die Anlagen der SKG im Innen- und Außenbereich. Dabei kamen ihm sein handwerkliches Geschick und seine langjährige Erfahrung zugute. Bis vor einem Jahr war er zudem für die Vergabe der Säle zuständig, die nun der Wirt übernommen hat. Eine Aufgabe, die außerhalb der üblichen Arbeitszeiten seine Präsenz vor Ort erforderte.

Wolfgang Fuchs erfreute sich aufgrund seines angenehmen, umgänglichen Wesens bei allen, mit denen er Umgang hatte, großer Beliebtheit. Walter Klement, mit dem er tagtäglich zusammenarbeitete, brachte es so auf den Punkt: „Wolfgang war ein feiner Mensch.“ Wir, der Vorstand und die Mitgliedschaft, vermissen ihn und werden ihn stets in guter Erinnerung behalten.

SKG Vereinsgelände geschlossen

Liebe Vereinsmitglieder*innen und
Freunde der SKG Walldorf,
aufgrund der zahlreichen Empfehlungen der Sportverbände und des Landes Hessen hat die SKG Walldorf 1888 e.V. seit dem 16. März den kompletten Sportbetrieb auf dem Vereinsgelände eingestellt. Sämtliche Vereinsräume und Sportstätten sind auf unbestimmte Zeit geschlossen.
Dazu zählen natürlich auch die Clubanlage und die Halle des TC Grün-Weiss Walldorf, der Tennisabteilung der SKG Walldorf, und die Minigolfanlage.
Einzig unsere zwei Gaststätten, Die Flying Dragon Bar und die Trattoria · Pizzeria · Calabria haben im Rahmen der Vorgaben durch die Hessische Landesregierung noch geöffnet und bieten einen Lieferservice an.
Wir leisten damit unseren Beitrag, der zunehmenden Infektionsgefahr durch die COVID-19 Pandemie durch die Unterbindung unnötiger sozialer Kontakte entgegenzuwirken.
Diese Entscheidung ist uns, im Gegensatz zu vielen anderen, sehr leicht gefallen, da für uns die Gesundheit unserer Mitglieder, Übungsleiter, Angestellten und Gäste stets im Vordergrund steht.
Aufgrund der aktuellen Entwicklung ist nicht vorhersehbar, wann wir wieder mit einem normalen Vereinsleben beginnen können.  Wir werden uns rechtzeitig wieder melden.
Bis dahin wünschen wir Ihnen eine gesunde, vor allem vierenfreie, Zeit.
Walter Klement, 1. Vorsitzender

Freundeskreis Städtepartnerschaft bei den Boulespieler*innen

(hjv) Der Freundeskreis Städtepartnerschaft hatte an einem Freitagabend im August seine Mitglieder in die „Flying Dragon Bar“ eingeladen und darum gebeten, bei uns auf der Boulebahn einige Spiele austragen zu können. So standen wir, Karin und Karl Hauser, Otto Milsch und Hans-Jürgen Vorndran mit den Boulekugeln bei herrlichem Wetter bereit. Zu unserer Überraschung konnten wir Paul Quint und sein gesamtes Schwimmteam aus Wageningen begrüßen, dass am nächsten Tag am „Zwölf-Stunden-Schwimmen“ im Waldschwimmbad teilnahmt. Paul hatte uns bei unserem Besuch in der niederländischen Partnerstadt 2018 das neu gestaltete Rathaus gezeigt. Die Begegnung hat Spass gemacht.
Paul Quint (Mitte) wird von Otto Milsch (rechts) betreut.

17. Boule-Doublette-Stadtmeisterschaft in Walldorf

(hjv) Im Juni hatten wir aus Anlass unserer zehnjährigen Freundschaft die Bouler in Wageningen (NL) besucht und gemeinsam ein schönes Wochenende erlebt (siehe Bericht im Journal 02.2019). Nachdem eine Teilnahme im Vorjahr nicht möglich war, kündigten die Wageninger für die Stadtmeisterschaft in Walldorf am 1. September 2019 mindestens fünf Teams an. Daraus wurde dann eine „niederländische Invasion“, wie es unser Boulefreund Gertjan van Leeuwen in seiner Mail formulierte. Es kamen siebeneinhalb Teams, denn Gertjan spielte mit Karl Hauser (SKG) zusammen. Neu war auch, dass erstmals Frauen mit von der Partie waren. Sie bildeten zwei Teams und eine vierköpfige Fangruppe, für die der SKG-Vorsitzende Walter Klement am Sonntag eigens ein Besichtigungsprogramm in Frankfurt veranstaltete. Insgesamt kamen 19 Personen!

Wir empfingen unsere Gäste am Samstagnachmittag mit einer Kaffeetafel und selbstgebackenen Kuchen auf der Minigolfanlage, wo wir von der Pächterin Evelyn Wahl und ihren Helfern bestens betreut wurden. Nach der für Niederländer traditionellen Tasse Kaffee wurden auf unserer sechsbahnigen Anlage munter gemeinsam die Kugeln geworfen.

Danach war es Zeit für Steaks und Bratwurst vom Grill sowie leckere türkische Gemüsespezialitäten, die von selbstgemachten Salaten aller Art begleitet wurden. Alles fand regen Zuspruch und Lob der Gäste. Dazu gehörten natürlich kühle Getränke. Während sich bei den Damen der Apero-Spritz als Favorit herausstellte, blieben die Männer durchweg beim Bier. An diesem lauen Sommerabend blieb die gesellige Runde noch lange zusammen. Neben vielen Gesprächen wurde zwischendurch immer mal wieder eine Runde Boule bei Flutlicht gespielt.

Am Sonntagmorgen wurde es dann auf dem Rathausplatz sportlich. Nach der Einschreibung und Auslosung der 24 Teams in sechs vierer Gruppen sprach Bürgermeister a.D. Heinz-Peter Becker als Schirmherr ein Grußwort und überreichte eine private Geldspende. Organisator Hans-Jürgen Vorndran wünschte den Teilnehmern Spaß und Erfolg und bedankte sich bei seinen Helfern von Technik und Catering, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre.

In der Vorrunde spielte in der Gruppe jeder gegen jeden und nach insgesamt 36 Spielen kamen die sechs Gruppenersten sowie die beiden besten Zweiten in die KO-Runde. Hier war das Feld ausgeglichen. Vier Wageninger Teams standen vier SKG-Mannschaften gegenüber. In insgesamt spannenden Spielen obsiegten schließlich Sjoerd van Leeuwen/ Guido van Tienen, während Florian Besinger/Rolf Schröder Zweiter wurden. Den dritten Platz belegten Klara Klein/Qamar Zaman, die knapp gegen Monika Kasper/Heiner Matscheck gewannen. Bei der Siegerehrung waren alle, auch der Organisator, mit dem Ablauf des siebenstündigen Wettkampfs zufrieden. Wir wünschten unseren Wageninger Freunden eine gute Heimfahrt! Bis zum nächsten Jahr am ersten Septemberwochenende!

Liebe für alle, Hass für keinen und ein 5. Platz

(ak) Die Ahmadiyya-Gemeinde Dieburg richtet vielfältige Veranstaltungen aus. Fußballturniere sind beispielsweise seit Jahren Tradition. Diesen Herbst stand erstmals ein Volleyball-Integrations-Turnier auf dem Programm. Mittels eines Flyers, der per E-Mail an alle Vereine der Region verteilt wurde, hatte die Gemeinde Werbung für das Turnier gemacht. Auch bei den SKG-Volleyballern fand sich eine Mannschaft zusammen, die am 21. September morgens zeitig nach Dieburg aufbrach.

Unter dem Ahmadiyya-Motto „Liebe für alle, Hass für keinen“ hatten sich insgesamt neun Mannschaften aus dem ganzen Rhein-Main-Gebiet eingefunden. Nach der Begrüßung durch den Gemeinde-Vorsitzenden ging es gleich zur Sache. Um die Punkte und den Sieg wurde durchaus gekämpft, aber es ging ausgesprochen fair, freundlich und gut gelaunt zu. Das Motto der Ahmadiyya und der erklärte Zweck als Integrationsturnier wurden hier wirklich gelebt.

Bis zur Mittagspause war die Vorrunde absolviert, für einige Teams war das Turnier damit zu Ende. Die SKG allerdings hatte sich mit zwei Siegen in die Zwischenrunde gespielt. Das Mittagessen stellte die Gemeinde auf den Tisch. Das Hähnchencurry war hervorragend und ordentlich scharf, so dass wir anschließend gut befeuert in die K.O.-Runde starteten. Hier mussten wir uns allerdings geschlagen geben und kamen nicht unter die ersten vier.

Das Spiel um den 5. Platz konnten wir hingegen für uns entscheiden. Nach der Siegerehrung ging es ein bisschen müde und sehr zufrieden wieder nach Hause. Nächstes Jahr sind wir gerne wieder dabei. Wer mittrainieren und gelegentlich an einem solchen Hobby-Turnier teilnehmen möchte, kommt freitags abends zum Training in die Sporthalle der Bertha-von-Suttner-Schule. Weitere Infos gibt es unter https:/www.skg-walldorf.de/volleyball

Tischtennis-Abteilung vor Umzug in die Sporthalle Walldorf

(ke) Sportwart Olaf Heimbürger berichtete über einen für Dezember geplanten Umzug der Abteilung in die Stadthalle Walldorf. Dort werden neben dem TTC Mörfelden und Rot-Weiss Walldorf in Zukunft wohl auch die Tischtennisspieler der SKG Walldorf ihren Trainings- und Punktspielbetrieb überwiegend durchführen.

Badeschlappen-Turnier kommt gut an … Zeitgleich mit dem Bürgerfest veranstaltete die Tischtennisabteilung der SKG Walldorf einen Tag der offenen Tür in der vereinseigenen Halle am Festplatz. Bereits um 11 Uhr ging es los mit einem bunten Angebot rund um den Tischtennissport. Beim Eimerschießen ging es darum, möglichst viele Bälle mit dem Schläger in Eimer zu versenken. An der Miniplatte konnte man mit passend kleinen Rackets das Ballgefühl testen. Zwei Ballroboter standen zur Verfügung, einer zum frei üben und einer der Bälle zum Becher abschießen servierte. Für die Kinder gab es dabei auch eine ganze Menge Preise zu gewinnen.

Regen Anklang fanden auch die Tische zum freien Spiel, die fast den ganzen Tag über besetzt waren. Hier konnten alle Interessierten einfach mal ein paar Bälle spielen oder auch ein Match austragen. Abgerundet wurde das ganze durch ein reichhaltiges Kuchen- und Waffelangebot sowie Kaffee und Softdrinks.

Die Abteilungsmitglieder standen den ganzen Tag mit Rat und Tat und auch als Spielpartner zur Verfügung. So fanden doch einige Gäste den Weg vom Festplatz in die SKG-Halle und bevölkerten diese. Um 16:30 fand dann das erste Walldorfer Badeschlappenturnier statt, bei dem die Schläger durch Badeschlappen ersetzt wurden. 10 Teilnehmer fanden sich und trotz des ungewohnten Spielgerätes entwickelten sich schön anzusehende Ballwechsel und spannende Matches. Gespielt wurde in zwei Fünfergruppen, deren beiden Führende jeweils über Kreuz das Halbfinale bestritten. Diese endeten beide denkbar knapp mit 11:9 und es ging in ein packendes Finale zwischen Fabian und Franco. Dieses konnte schließlich Franco mit 11:8 für sich entscheiden und den Hauptpreis – einen Pokal und ein Frühstück für 2 Personen – mit nach Hause nehmen. Alles in allem hatten alle Beteiligten einen Riesenspaß und somit wurde das Ziel der Veranstaltung erreicht.

Andreas Birmili Vereinsmeister in der Einzelkonkurrenz … Seiner Favoritenrolle am Ende gerecht geworden ist Andreas Bimili, der sich zum wiederholten Mal den Titel des Vereinsmeisters in der Einzelkonkurrenz sichern konnte. Das dies einmal mehr ein schwieriges Unterfangen wurde, ist auch der Tatsache geschuldet, dass Andreas als Spieler der 1. Mannschaft allen anderen Teilnehmern aus nachfolgenden Teams pro Satz 3 Punkte Vorsprung einräumen musste. So kam es, dass er in der Hauptrunde dadurch auch ein Spiel verlor und es erst über die Trostrunde schaffte, sich für das Endspiel zu qualifizieren. Dort wartete sein Mannschaftskollege Harald Farnik, der ungeschlagen die Hauptrunde gewinnen konnte. Im ersten Endspiel konnte sich Andreas gegen Harald durchsetzen und erzwang dadurch ein zweites Entscheidungsspiel, das er ebenfalls gewinnen konnte. Damit sicherte sich Andreas Birmili den Titel vor Harald Farnik. Auf dem 3. Platz landete Klaus Eigler. In der Doppelkonkurrenz wurden die Paarungen per Los ermittelt. Immer ein Spieler der 1. bzw. 2. Mannschaft mit einem Spieler der 3. bzw. 4. Mannschaft. Den Titel sicherten sich Daniel Natea/Wiktor Giedz vor Frank Michaelis/Olaf Heimbürger. Geteilter dritter wurden Harald Farnik/David Jacobi und Andreas Birmili/Khanh Vu.
Nicht zuletzt wegen des “Tages der offenen Tür” im Rahmen des Bürgerfestes verzeichnet die Tischtennisabteilung einen Zuwachs an neuen Mitgliedern, von denen einige zum ersten Mal an der Vereinsmeisterschaft teilnahmen.

Dabei wusste der noch in der Jugend startberechtigte Khanh Vu den Zuschauern zu gefallen, da er bereits große Fortschritte gemacht hat. Neben gefährlichen Aufschlägen hat er auch schon viele Angriffsschläge im Repertoure, aber die Sicherheit fehlt noch ein wenig. Diese Fortschritte hat er überwiegend David Natea zu verdanken, der sich um die Nachwuchsförderung in der Abteilung kümmert.

Die Vereinsmeisterschaft gehört zu den etablierten jährlichen Veranstaltungen der Tischtennisabteilung. In diesem Jahr gab es sogar eine Rekordbeteiligung von 19 Spielern/rinnen. Nur wenige Sportkameraden mussten krankheitsbedingt die Teilnahme absagen. Die Veranstaltung startete pünktlich um 10:00 Uhr und aufgrund des Modus wurden bis ca. 16:30 Uhr die Sieger ermittelt.
Umrahmt wurde die Meisterschaft von einem kleinen Buffet an dem sich die Spieler immer wieder zwischen den Spielen stärken konnten. Auch einige Zuschauer schauten während der Veranstaltung vorbei und so entwickelten sich neben der Meisterschaft auch einige nette Gespräche.

Trainingszeiten … Für Interessierte, gerne auch Hobbyspieler findet jeweils Di+Fr. ab 20 Uhr Training in der SKG Sporthalle statt. Ihr seid „herzlich Willkommen“.