SKG Walldorf trauert um ihr langjähriges Vereinsmitglied Ehrenbürgermeister Bernhard Brehl

(hjv) Am 6. Juli 2020 verstarb im Alter von 78 Jahren nach schwerer Krankheit Ehrenbürgermeister Bernhard Brehl. Über drei Jahrzehnte prägte er als Bürgermeister und Sozialdemokrat die Geschicke zunächst von Mörfelden und nach der Fusion von Mörfelden-Walldorf. Der Bernhard, wie er überall nur genannt wurde, übte dieses Amt rund um die Uhr mit Leib und Seele aus. Es war ihm Berufung! Er war überall und von allen ansprechbar. Seine Stadtgemeinschaft, wie er es oft formulierte, lag ihm am Herzen. Dafür setzte er sich mit ganzer Kraft in vielen politischen Gremien ein. Dabei scheute er auch nicht die Auseinandersetzung mit der Hessischen Landesregierung als es zum Beispiel um die Startbahn 18 West ging.

Die Vereine waren Bernhard Brehl wichtig wegen ihrer anerkannten Leistungen im Sozialbereich und bei der Integration der in die  Stadt zugezogenen Menschen. Während seiner Amtszeit setzte er sich immer wieder dafür ein, dass die großzügige Vereinsförderung auch in Zeiten knapper Kassen erhalten blieb. Bernhard Brehl war aber auch Teil des Vereinslebens. Von 1977 bis zu seinem Tode war er Mitglied unseres Traditionsvereins in der Fußballabteilung. Dort war er einige Jahre bei der Alt-Herren-Mannschaft aktiver Spieler. Bernhard galt als „eisenharter Vorstopper“, wie sich der ehemalige Abteilungsleiter Werder Passet erinnert. Gerne nahm er auch an den Ausflügen der Alten Herren teil, in deren Gemeinschaft er sich wohl fühlte. Wann immer es seine Dienstgeschäfte erlaubten, war Bernhard Brehl für einen Einsatz bei Benefitsspielen bereit.

Bernhard Brehl nahm persönlich Anteil an der Entwicklung der SKG mit all ihren Höhen und Tiefen. Regelmäßig besuchte die Jahreshauptversammlungen und war stets bereit, die Versammlungsleitung zu übernehmen. Wir danken Bernhard Brehl für seine langjährige Vereinstreue.

Wir, der Vorstand und die gesamte Mitgliedschaft der SKG Walldorf, werden ihn als Wegbegleiter vermissen und ihn stets in guter Erinnerung behalten. Unsere Anteilnahme und Mitgefühl gilt seiner Ehefrau Ursel und der Familie Brehl.