Freundeskreis Städtepartnerschaft bei den Boulespieler*innen

(hjv) Der Freundeskreis Städtepartnerschaft hatte an einem Freitagabend im August seine Mitglieder in die „Flying Dragon Bar“ eingeladen und darum gebeten, bei uns auf der Boulebahn einige Spiele austragen zu können. So standen wir, Karin und Karl Hauser, Otto Milsch und Hans-Jürgen Vorndran mit den Boulekugeln bei herrlichem Wetter bereit. Zu unserer Überraschung konnten wir Paul Quint und sein gesamtes Schwimmteam aus Wageningen begrüßen, dass am nächsten Tag am „Zwölf-Stunden-Schwimmen“ im Waldschwimmbad teilnahmt. Paul hatte uns bei unserem Besuch in der niederländischen Partnerstadt 2018 das neu gestaltete Rathaus gezeigt. Die Begegnung hat Spass gemacht.
Paul Quint (Mitte) wird von Otto Milsch (rechts) betreut.

17. Boule-Doublette-Stadtmeisterschaft in Walldorf

(hjv) Im Juni hatten wir aus Anlass unserer zehnjährigen Freundschaft die Bouler in Wageningen (NL) besucht und gemeinsam ein schönes Wochenende erlebt (siehe Bericht im Journal 02.2019). Nachdem eine Teilnahme im Vorjahr nicht möglich war, kündigten die Wageninger für die Stadtmeisterschaft in Walldorf am 1. September 2019 mindestens fünf Teams an. Daraus wurde dann eine „niederländische Invasion“, wie es unser Boulefreund Gertjan van Leeuwen in seiner Mail formulierte. Es kamen siebeneinhalb Teams, denn Gertjan spielte mit Karl Hauser (SKG) zusammen. Neu war auch, dass erstmals Frauen mit von der Partie waren. Sie bildeten zwei Teams und eine vierköpfige Fangruppe, für die der SKG-Vorsitzende Walter Klement am Sonntag eigens ein Besichtigungsprogramm in Frankfurt veranstaltete. Insgesamt kamen 19 Personen!

Wir empfingen unsere Gäste am Samstagnachmittag mit einer Kaffeetafel und selbstgebackenen Kuchen auf der Minigolfanlage, wo wir von der Pächterin Evelyn Wahl und ihren Helfern bestens betreut wurden. Nach der für Niederländer traditionellen Tasse Kaffee wurden auf unserer sechsbahnigen Anlage munter gemeinsam die Kugeln geworfen.

Danach war es Zeit für Steaks und Bratwurst vom Grill sowie leckere türkische Gemüsespezialitäten, die von selbstgemachten Salaten aller Art begleitet wurden. Alles fand regen Zuspruch und Lob der Gäste. Dazu gehörten natürlich kühle Getränke. Während sich bei den Damen der Apero-Spritz als Favorit herausstellte, blieben die Männer durchweg beim Bier. An diesem lauen Sommerabend blieb die gesellige Runde noch lange zusammen. Neben vielen Gesprächen wurde zwischendurch immer mal wieder eine Runde Boule bei Flutlicht gespielt.

Am Sonntagmorgen wurde es dann auf dem Rathausplatz sportlich. Nach der Einschreibung und Auslosung der 24 Teams in sechs vierer Gruppen sprach Bürgermeister a.D. Heinz-Peter Becker als Schirmherr ein Grußwort und überreichte eine private Geldspende. Organisator Hans-Jürgen Vorndran wünschte den Teilnehmern Spaß und Erfolg und bedankte sich bei seinen Helfern von Technik und Catering, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre.

In der Vorrunde spielte in der Gruppe jeder gegen jeden und nach insgesamt 36 Spielen kamen die sechs Gruppenersten sowie die beiden besten Zweiten in die KO-Runde. Hier war das Feld ausgeglichen. Vier Wageninger Teams standen vier SKG-Mannschaften gegenüber. In insgesamt spannenden Spielen obsiegten schließlich Sjoerd van Leeuwen/ Guido van Tienen, während Florian Besinger/Rolf Schröder Zweiter wurden. Den dritten Platz belegten Klara Klein/Qamar Zaman, die knapp gegen Monika Kasper/Heiner Matscheck gewannen. Bei der Siegerehrung waren alle, auch der Organisator, mit dem Ablauf des siebenstündigen Wettkampfs zufrieden. Wir wünschten unseren Wageninger Freunden eine gute Heimfahrt! Bis zum nächsten Jahr am ersten Septemberwochenende!

Liebe für alle, Hass für keinen und ein 5. Platz

(ak) Die Ahmadiyya-Gemeinde Dieburg richtet vielfältige Veranstaltungen aus. Fußballturniere sind beispielsweise seit Jahren Tradition. Diesen Herbst stand erstmals ein Volleyball-Integrations-Turnier auf dem Programm. Mittels eines Flyers, der per E-Mail an alle Vereine der Region verteilt wurde, hatte die Gemeinde Werbung für das Turnier gemacht. Auch bei den SKG-Volleyballern fand sich eine Mannschaft zusammen, die am 21. September morgens zeitig nach Dieburg aufbrach.

Unter dem Ahmadiyya-Motto „Liebe für alle, Hass für keinen“ hatten sich insgesamt neun Mannschaften aus dem ganzen Rhein-Main-Gebiet eingefunden. Nach der Begrüßung durch den Gemeinde-Vorsitzenden ging es gleich zur Sache. Um die Punkte und den Sieg wurde durchaus gekämpft, aber es ging ausgesprochen fair, freundlich und gut gelaunt zu. Das Motto der Ahmadiyya und der erklärte Zweck als Integrationsturnier wurden hier wirklich gelebt.

Bis zur Mittagspause war die Vorrunde absolviert, für einige Teams war das Turnier damit zu Ende. Die SKG allerdings hatte sich mit zwei Siegen in die Zwischenrunde gespielt. Das Mittagessen stellte die Gemeinde auf den Tisch. Das Hähnchencurry war hervorragend und ordentlich scharf, so dass wir anschließend gut befeuert in die K.O.-Runde starteten. Hier mussten wir uns allerdings geschlagen geben und kamen nicht unter die ersten vier.

Das Spiel um den 5. Platz konnten wir hingegen für uns entscheiden. Nach der Siegerehrung ging es ein bisschen müde und sehr zufrieden wieder nach Hause. Nächstes Jahr sind wir gerne wieder dabei. Wer mittrainieren und gelegentlich an einem solchen Hobby-Turnier teilnehmen möchte, kommt freitags abends zum Training in die Sporthalle der Bertha-von-Suttner-Schule. Weitere Infos gibt es unter https:/www.skg-walldorf.de/volleyball

Tischtennis-Abteilung vor Umzug in die Sporthalle Walldorf

(ke) Sportwart Olaf Heimbürger berichtete über einen für Dezember geplanten Umzug der Abteilung in die Stadthalle Walldorf. Dort werden neben dem TTC Mörfelden und Rot-Weiss Walldorf in Zukunft wohl auch die Tischtennisspieler der SKG Walldorf ihren Trainings- und Punktspielbetrieb überwiegend durchführen.

Badeschlappen-Turnier kommt gut an … Zeitgleich mit dem Bürgerfest veranstaltete die Tischtennisabteilung der SKG Walldorf einen Tag der offenen Tür in der vereinseigenen Halle am Festplatz. Bereits um 11 Uhr ging es los mit einem bunten Angebot rund um den Tischtennissport. Beim Eimerschießen ging es darum, möglichst viele Bälle mit dem Schläger in Eimer zu versenken. An der Miniplatte konnte man mit passend kleinen Rackets das Ballgefühl testen. Zwei Ballroboter standen zur Verfügung, einer zum frei üben und einer der Bälle zum Becher abschießen servierte. Für die Kinder gab es dabei auch eine ganze Menge Preise zu gewinnen.

Regen Anklang fanden auch die Tische zum freien Spiel, die fast den ganzen Tag über besetzt waren. Hier konnten alle Interessierten einfach mal ein paar Bälle spielen oder auch ein Match austragen. Abgerundet wurde das ganze durch ein reichhaltiges Kuchen- und Waffelangebot sowie Kaffee und Softdrinks.

Die Abteilungsmitglieder standen den ganzen Tag mit Rat und Tat und auch als Spielpartner zur Verfügung. So fanden doch einige Gäste den Weg vom Festplatz in die SKG-Halle und bevölkerten diese. Um 16:30 fand dann das erste Walldorfer Badeschlappenturnier statt, bei dem die Schläger durch Badeschlappen ersetzt wurden. 10 Teilnehmer fanden sich und trotz des ungewohnten Spielgerätes entwickelten sich schön anzusehende Ballwechsel und spannende Matches. Gespielt wurde in zwei Fünfergruppen, deren beiden Führende jeweils über Kreuz das Halbfinale bestritten. Diese endeten beide denkbar knapp mit 11:9 und es ging in ein packendes Finale zwischen Fabian und Franco. Dieses konnte schließlich Franco mit 11:8 für sich entscheiden und den Hauptpreis – einen Pokal und ein Frühstück für 2 Personen – mit nach Hause nehmen. Alles in allem hatten alle Beteiligten einen Riesenspaß und somit wurde das Ziel der Veranstaltung erreicht.

Andreas Birmili Vereinsmeister in der Einzelkonkurrenz … Seiner Favoritenrolle am Ende gerecht geworden ist Andreas Bimili, der sich zum wiederholten Mal den Titel des Vereinsmeisters in der Einzelkonkurrenz sichern konnte. Das dies einmal mehr ein schwieriges Unterfangen wurde, ist auch der Tatsache geschuldet, dass Andreas als Spieler der 1. Mannschaft allen anderen Teilnehmern aus nachfolgenden Teams pro Satz 3 Punkte Vorsprung einräumen musste. So kam es, dass er in der Hauptrunde dadurch auch ein Spiel verlor und es erst über die Trostrunde schaffte, sich für das Endspiel zu qualifizieren. Dort wartete sein Mannschaftskollege Harald Farnik, der ungeschlagen die Hauptrunde gewinnen konnte. Im ersten Endspiel konnte sich Andreas gegen Harald durchsetzen und erzwang dadurch ein zweites Entscheidungsspiel, das er ebenfalls gewinnen konnte. Damit sicherte sich Andreas Birmili den Titel vor Harald Farnik. Auf dem 3. Platz landete Klaus Eigler. In der Doppelkonkurrenz wurden die Paarungen per Los ermittelt. Immer ein Spieler der 1. bzw. 2. Mannschaft mit einem Spieler der 3. bzw. 4. Mannschaft. Den Titel sicherten sich Daniel Natea/Wiktor Giedz vor Frank Michaelis/Olaf Heimbürger. Geteilter dritter wurden Harald Farnik/David Jacobi und Andreas Birmili/Khanh Vu.
Nicht zuletzt wegen des „Tages der offenen Tür“ im Rahmen des Bürgerfestes verzeichnet die Tischtennisabteilung einen Zuwachs an neuen Mitgliedern, von denen einige zum ersten Mal an der Vereinsmeisterschaft teilnahmen.

Dabei wusste der noch in der Jugend startberechtigte Khanh Vu den Zuschauern zu gefallen, da er bereits große Fortschritte gemacht hat. Neben gefährlichen Aufschlägen hat er auch schon viele Angriffsschläge im Repertoure, aber die Sicherheit fehlt noch ein wenig. Diese Fortschritte hat er überwiegend David Natea zu verdanken, der sich um die Nachwuchsförderung in der Abteilung kümmert.

Die Vereinsmeisterschaft gehört zu den etablierten jährlichen Veranstaltungen der Tischtennisabteilung. In diesem Jahr gab es sogar eine Rekordbeteiligung von 19 Spielern/rinnen. Nur wenige Sportkameraden mussten krankheitsbedingt die Teilnahme absagen. Die Veranstaltung startete pünktlich um 10:00 Uhr und aufgrund des Modus wurden bis ca. 16:30 Uhr die Sieger ermittelt.
Umrahmt wurde die Meisterschaft von einem kleinen Buffet an dem sich die Spieler immer wieder zwischen den Spielen stärken konnten. Auch einige Zuschauer schauten während der Veranstaltung vorbei und so entwickelten sich neben der Meisterschaft auch einige nette Gespräche.

Trainingszeiten … Für Interessierte, gerne auch Hobbyspieler findet jeweils Di+Fr. ab 20 Uhr Training in der SKG Sporthalle statt. Ihr seid „herzlich Willkommen“.

Jahreskonzert des Volkschors – ein Blick vor und hinter die Kulissen

(hs) Singen, Ausdruck der Freude und des Wohlfühlens?! Ja, so wird es oft beschrieben. Am Schönsten ist es, wenn man das, was man das ganze Jahr über geübt hat, auf der Bühne vortragen kann und seinen Chor präsentieren darf. Soweit so gut …

Allerdings ist so ein Konzert nicht einfach mal auf die Bühne gestellt. Es bedarf einer Menge Vorbereitungen. … es ist Mitte Frühling und man fragt sich, wie es im Saal aussehen soll. Konzertbestuhlung, also nur Stühle, oder eher gemütlich mit Tischen und Stühlen ? Man entscheidet sich für Tische und Stühle. Der Grund ist einfach: Es ist gemütlicher, man hat Platz, um seine Dekoration zu platzieren, die Besucher des Konzerts haben Platz, um Speisen und Getränke abzustellen. Schön, diese Entscheidung steht, aber was für eine Deko kommt infrage? Man entscheidet sich, angesichts des frühen Termins im November, das Ganze etwas herbstlich zu dekorieren, u.a. mit Flaschen, in denen Lichterketten hängen und etwas herbstlichen Streugut.

Wunderbar, der Saal ist soweit abgehakt, und was passiert auf der Bühne? Hier fällt uns spontan Silvester ein: Dinner for One oder: Die gleiche Prozedur wie im letzten Jahr! Angesichts derer, die dekorieren können, ist der Entschluss schnell gefasst: Jawoll, wie im letzte Jahr! Heißt in diesem Fall: Sängerpodeste, schwarzer Hintergrund mit Volkschor-Banner und Noten. Die Lichternetze lassen wir dieses Jahr aber weg! Jawoll, ohne Lichternetze, dafür hänge mer e paar Note hie und stelle die beleuchtete Noteschlüssel uff! Einverstanden. Schnell und einstimmig ist die Bühnendekoration beschlossen. Der Vorhang vor der Bühne mit den goldenen Noten ist unstrittig. Also auch abgehakt.

Die Beschallung wird wieder bei einem Freund des Chores angefragt, der sagt spontan zu. Der Termin für das Konzert ist übrigens schon über Jahre hinaus im Voraus reserviert, sonst kann es passieren, dass man nicht in die Halle kann. Die Sorge haben wir nicht, alles in Ordnung, Saal ist ordnungsgemäß gebucht. Getränke und Essen wie im letzten Jahr! Nur mir brauche mehr Lachsbrötscher, die hawwe de Leit so gut geschmeckt! Ei, wenn se geschmeckt hawwe, dann mache mer e paar mehr! Gott sei Dank: Essen und Trinken ist auch ohne Komplikationen klar beschlossen. Schön, wir sind uns einig, dass wir ein Jahreskonzert machen, wir wissen wie wir dekorieren, was es zu Essen und Trinken geben, und wie es ablaufen soll – aber was singen wir? Es ist schwer ein brauchbares Programm zusammenzustellen, ohne dass es eine Kopie des letzten Jahres wird. Sicher sind einige Eckpunkte klar, so wie zum Beispiel unsere Freunde vom MGV Geinsheim, die sind schon fast fester Bestandteil, zumal wir dieses Jahr auch erstmals bei deren Konzert aufgetreten sind.

Die machen ihr Ding und geben uns rechtzeitig bekannt, was sie singen. Da wir dieses Jahr vom Termin her leider sehr früh waren (wir sind Karneval „ausgewichen“), ist mit Weihnachtsliedern kein großer Staat zu machen. Also bitte keine Weihnachtslieder, sondern etwas anderes. Immerhin, einen Gastchor haben wir, aber nun? Was tun ist die Frage, die Antwort ist einfach: Einfach mal über den Zaun schauen, nach Mörfelden. Dort gibt es die SKV, die haben auch einen Kinderchor. Prima, die fragen wir und siehe da, beide, der gemischte Chor und der Kinderchor hat Zeit und tritt sehr gerne bei uns auf. Das ist doch mal ein Wort und eine gute Nachricht. Man weiß zwar im Frühling noch nicht was man singt (… woher kennen wir das bloß? …), aber bis November fällt uns sicher noch etwas ein. Wie beruhigend, so machen wir es.

Da wir für unseren Auftritt die Lieder üben müssen, planen wir, wie gesagt, unser Programm schon im Frühling. Da wir gemeinsam mit unseren Sangesfreunden aus Mammolshain üben, und auch bei diversen Gelegenheiten mit ihnen auftreten, schöpfen wir unsere Lieder aus dem gemeinsamen Fundus. Zügig gelingt die Liedauswahl, eine grobe Planung steht und es geht ans Üben.
Jetzt kehrt erst mal etwas Ruhe ein, hier und da mal eine Rückfrage unserer Gastchöre, ansonsten ist der Sommer und der Herbstanfang ruhig.

Dann naht, mit großen Schritten und, ähnlich wie Weihnachten jedes Jahr, der Termin für das Jahreskonzert 2019. Keine Panik, alles im Griff – und tatsächlich: Genauso ist es! Alle wissen was zu tun ist, die Aufgaben sind teilweise seit Jahrzehnten klar verteilt. Die Einen gehen Einkaufen, Dieter besorgt wie immer das Konzertpodest, Christel bügelt den Bühnenvorhang, Horst holt die Getränke, etc … Aufbau auch wie immer: Tische und Stühle werden freitagabends nach der Generalprobe von der Familie Schäfer aufgestellt, mit dem restlichen Aufbau und der Saaldekoration geht es dann mit allen am Samstag weiter.

Dank der stark zurückgenommenen Dekoration, bedingt durch das doch zunehmende Alter der Aktiven, ist der Aufbau, die Dekoration und die Vorbereitung für das Konzert in kurzer Zeit erledigt. Der Samstag wird dann, wie immer, bei einem Zusammensein mit heißen Würstchen ausklingen lassen.
Alle gehen nach Hause und ruhen sich aus, der Sonntag wird stressig. Los geht es um 10:00 Uhr mit dem obligatorischen Brötchenschmieren und Käsewürfel portionieren. Was jetzt noch fehlt ist die Beschallung – pünktlich wird diese angeliefert und aufgebaut. Funktioniert nicht wie gewünscht, was ist da los? Fehlersuche, Schweißperlen auf der Stirn, wo steckt der Fehlerteufel? Eine Stunde später ist er gefunden: Ein defektes Kabel, na endlich! Getauscht und funktioniert. Wir sind startklar!
Saalöffnung, der erste Gastchor ist schon da, singt sich ein und übt seine Lieder nochmal, kurzer Soundcheck für die Kinder, die Solo über die Beschallungsanlage singen sollen. Alles gut, die Dirigentin ist zufrieden, die Kinder sind es auch. Die ersten treuen Besucher tröpfeln ein, suchen sich einen Platz, von dem aus sie alles sehen und hören können. Nachdem die Sitzgelegenheiten geklärt sind, geht es erst mal an die Theke, um eine Kleinigkeit zum Essen und Trinken zu holen.

Pünktlich zu Konzertbeginn sind alle Besucher da und der Volkschor 1906 betritt die Bühne, nimmt Aufstellung zum ersten Gesangsblock. Traditionell ertönt als erstes ein Halleluja, „Ein Lied geht um die Welt“. Insgesamt singt der Volkschor im ersten Block 4 Lieder und verlässt anschließend die Bühne wieder. Nachdem nun Platz auf der Bühne war, konnten die „Little Voices“ der SKV (also der Kinder- und Jugendchor) Aufstellung nehmen. Sie hatten ein Medley der schönsten Disney-Lieder im Gepäck. Einige Lieder wurden solo vorgetragen. Am Ende des Auftritts kamen die kleinen Stimmen nicht um die, vom Publikum geforderte, Zugabe herum. Sichtlich überrascht, denn eine Zugabe hatte man nicht, entschied man sich einfach kurzerhand ein Lied nochmals zu singen. Aber auch das war dazu geeignet, wiederum anhaltenden Applaus zu bekommen. Ein großer Auftritt der kleinen Stimmen, der bestimmt nicht der letzte auf unserer Bühne war! Nachdem die Dirigentin einen Wanderstock mit Überraschungseiern überreicht bekommen hatte, verließ sie, auch sichtlich überrascht, mit ihren stolzen Sängerinnen und Sängern die Bühne.

Das wiederum war der Startschuss für den Männergesangverein „Eintracht 1882 Geinsheim e.V.“, dieselbe zu betreten. Angesichts der zahlreichen Sänger dauerte dies natürlich einen Augenblick, der aber gut genutzt werden konnte, um Gäste zu begrüßen, die es sich nicht hatten nehmen lassen unserem Jahreskonzert beizuwohnen. Nach fünf Liedern, unter anderem von Udo Jürgens und einem Lied über einen kleinen Teddybären, einer vom Publikum geforderten Zugabe, verließen uns die Männer wieder und alle, Chöre und Besucher, gingen gemeinsam in die verdiente Pause.
Nach der verdienten Stärkung am Buffet, eröffnete der Volkschor mit seinem zweiten Auftritt, die zweite Hälfte des Konzerts. Es wurden wieder vier Lieder dargeboten. Eines davon war das „Hallelujah“ von Cohen, ein anderes „Katjuscha Casatschok“, bei dem es ein Doppelsolo von Edda Bassler und Horst Schäfer gab. Nach dem Applaus für den Volkschor räumte dieser die Bühne und machte Platz für den gemischten Chor der SKV, der unter Leitung seines Dirigenten Helmut Happel zur Unterhaltung des Publikums, unter anderem mit „Sing a Song“ beigetragen hat. Wir freuen uns sehr, dass man uns schon signalisiert hat, dass es bei uns viel Spaß gemacht hat und man sich bereits auf eine Wiederholung freut. Man hat also mit einem guten Gefühl die Bühne verlassen und Platz gemacht für den dritten Auftritt des Volkschors.

Der dritte Auftritt bestand zunächst aus 3 Liedern, wobei wiederum ein „Halleluja“ zu hören war, das von unserem Chorleiter, Matthias Minzberg arrangiert wurde. Das letzte Lied aus dieser Dreiergruppe war dann „So schön wie heut“. Und genau das kann man sagen, es war ein rundherum gelungener Nachmittag, einfach ein schönes Jahreskonzert, das nicht zuletzt durch das Publikum zu einem Erfolg wurde. Eine Veranstaltung, an die man sich sicherlich noch lange und gern zurückerinnert.

Doch ganz zu Ende war das Jahreskonzert noch nicht. Es folgte die übliche Übergabe von Präsenten, begleitet von Worten des Dankes. Ein besonderer Dank geht in diesem Jahr an unsere 2. Vorsitzende im Chor, Ingetraud Germann, die trotz ihres Geburtstages auf Privates verzichtete und mit uns das Jahreskonzert feierte. Nachdem alle Worte gesagt und alle Präsente übergeben waren, war die Zeit für das letzte, gemeinsame Lied gekommen. Der Volkschor auf der Bühne und alle, noch anwesenden Sängerinnen und Sänger der Gastchöre vor der Bühne, stimmten zum Abschluss des gelungenen Konzerts gemeinsam das Lied „Möge die Straße“, ein irisches Segenslied, an.

Ein letzter Gruß beendete das Jahreskonzert. Das Publikum ging zufrieden nach Hause, die Mitglieder und Freunde des Volkschors machten sich daran, aufzuräumen. Dieses ging schnell von der Hand und alle Beteiligten konnten alsbald sich zu Hause auf das Sofa legen, die Augen schließen und von dem schönen Konzert träumen. Doch schon am nächsten Tag die Frage: Wie soll 2020 der Saal aussehen? Getreu dem Motto: Nach dem Konzert ist vor dem Konzert.

Wenn Sie Lust bekommen haben bei uns mitzumachen, mitzusingen oder vielleicht auch einfach nur dabei zu sein, würden wir uns sehr darüber freuen. Unsere Übungsstunden sind freitags ab 20:00 Uhr. Wobei zu beachten ist, dass wir wechselweise in Walldorf und Mammolshain üben. Sprechen Sie uns einfach an, oder kommen Sie zu einer unserer Chorproben, zum „Reinschnuppern“, einfach mal vorbei.

Bis dahin wünschen wir Ihnen und Ihren Lieben eine schöne Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Vor Allem aber bleiben oder werden Sie gesund
Bis bald, Euer Volkschor

17te Ausgabe des SKG Journals

(vt) Die siebzehnte Ausgabe des SKG Journals ist online. Die Themen sind diesmal:

  • Auf ein Wort: „Eine ruhige, friedliche und besinnlichet Adventszeit?“
  • SKG … SKG 2025 … die SKG in fünf Jahren?
    Buschspatzen – ein gelungener Saisonabschluss unter dem Dach der SKG
    Bürgerfest ohne die SKG Walldorf
  • Boule … 17. Boule-Doublette-Stadtmeisterschaft
    Freundeskreis Städtepartnerschaft
    Jahreshauptversammlung 2019
  • Gesang … Jahreskonzert – ein Blick vor und hinter die Kulissen
  • Fußball … im Allgemeinen und im Besonderen
  • Volleyball … Liebe für alle, Hass für keinen und ein 5. Platz
  • Tischtennis … Abteilung vor Umzug in die Sporthalle
  • Minigolf … Süßes oder Saures – Halloween auf den Minigolfbahnen
  • Turnen … Rahabilitationssportstunden

Durch einen Klick auf das Titelbild gelangt man direkt zur PDF Ausgabe.